GASTRO&HEPA-News
Was wir essen und trinken, bestimmt maßgeblich die Gesundheit unseres Darmes. Diese allgemein gültige Weisheit gilt insbesondere auch für Menschen mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED).
Die Zusammenhänge dabei sind komplex und rezente wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass speziell eine westliche Diät, welche durch einen vermehrten Konsum von Kalorien, Fettsäuren, Zucker, Zusatzstoffen wie Emulgatoren oder Farbstoffen, und vor allem auch durch mehr stark prozessierte Lebensmittel charakterisiert ist (1), eine entscheidende Rolle in der Entstehung, der Entwicklung von Symptomen und dem Verlauf der Erkrankung spielen. Diese Art der Ernährung ist mutmaßlich daran beteiligt, dass in den letzten Jahrzehnten die weltweite Inzidenz und Prävalenz von CED drastisch angestiegen ist (2).
Bereits seit den 1980er-Jahren wird Diät, vor allem in Form von definierter Trinknahrung im pädiatrischen Bereich, auch erfolgreich als antientzündliche Therapie bei CED eingesetzt (3, 4). Während in den letzten Jahren mehrere neue Medikamente zur Behandlung von CED zugelassen worden sind (5), gibt es nun auch im Erwachsenenbereich klare Empfehlungen von internationalen Gesellschaften und Expert:innen zu Ernährung als antientzündliche Therapie bei CED, welche sich auch in den aktuellen Leitlinienempfehlungen widerspiegeln (6-9).
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Tags: gastro&hepa-news chronisch entzündliche darmerkrankung ced morbus crohn colitis ulcerosa ernährung bei ced

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