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Presseinformation AOP Orphan Pharmaceuticals GmbH

02. Mai 2024

 

Betablocker bei gleichzeitigem Asthma/COPD?
*** Entscheidend ist die Rezeptor-Selektivität ***

Rapibloc®. Während kardioselektive Betablocker einerseits einen integralen Bestandteil der Pharmakotherapie in der internistischen Medizin sowie anästhesiologischen Akut- und Intensivmedizin darstellen, bestehen andererseits Unsicherheiten in Bezug auf deren Einsatz bei Patienten mit gleichzeitig bestehenden Lungenerkrankungen.

Asthma und Betablocker

Patienten mit Asthma weisen im Gegensatz zur Gesamtbevölkerung eine dreifach erhöhte Wahrscheinlichkeit auf, an signifikanten kardiovaskulären Komorbiditäten zu leiden.1 Eine Empfehlung zur vorsichtigen Titration kardioselektiver Betablocker, in Kombination mit einer Überwachung von möglichen pulmonalen Nebenwirkungen, erscheint essenziell in Bezug auf dieses Kollektiv von Patientinnen und Patienten mit HFrEF und Asthma. So sollten sowohl Symptome als auch eine mögliche Lungenfunktionsverschlechterung engmaschig überwacht werden, um hierauf rechtzeitig reagieren zu können.

 

COPD und Betablocker
Das gleichzeitige Auftreten einer Herzinsuffizienz und einer COPD ist häufig. Populationsbasierte Registerstudien zeigen, dass ca. 30 % der Patienten mit einer Herzinsuffizienz ebenfalls an einer COPD leiden.2,3 Patienten mit gleichzeitigem Auftreten einer COPD und kardiovaskulären Erkrankungen haben eine schlechtere Prognose verglichen mit solchen, die entweder an einer COPD oder an einer kardiovaskulären Erkrankung leiden.4,5 Es ist davon auszugehen, dass die COPD ca. 20 % der Patienten mit Herzinsuffizienz betrifft und einen beträchtlichen Einfluss auf deren Symptome und Prognose hat.6

Akute tachykarde Rhythmusstörungen bei kardiopulmonalen Risikopatienten – Entscheidung für Rapibloc® (Landiolol) mit der höchsten ß1-Rezeptor-Selektivität

Landiolol ist ein super-kardioselektiver (ß1), ultra-kurzwirksamer ß-Blocker mit einer Halbwertszeit zwischen 2,5 und 4 Minuten, wobei vor allem die deutlich höhere ß1- Selektivität (7–8 x), sowie die deutlich höhere ß1-blockierende Potenz (9 x) im Vergleich zur schon länger bekannten Substanz Esmolol hervorzuheben sind. Als besonderer Vorteil für kritisch kranke Patienten im internistischen und anästhesiologischen Notfall- und Intensiv-Setting erweist sich, dass Landiolol ein deutlich günstigeres Nebenwirkungsprofil bei Patienten mit pulmonalen Erkrankungen aufweist als ältere Betablocker – eine willkommene Botschaft bei der Behandlung von Patienten mit beispielsweise COPD oder Asthma als Komorbidität.7

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Referenzen:

1. Steppuhn H et al., Prim Care Respir J 2014; 23: 22-9.
2. Canepa M et al., Cardiology 2017; 136: 128-37.
3. Hawkins NM, Virani S, Ceconi C, European Heart Journal 2013; 34: 2795-803.
4. Canepa M et al., Eur J Heart Fail 2018; 20: 100-10.
5. Scrutinio D et al., Eur J Intern Med 2019; 60: 31-8.
6. McDonagh TA et al., European Heart Journal 2021; 42: 3599-726.
7. Schnaubelt S et al., INTENSIV-NEWS Jahrgang 27, Ausgabe 6/23, Seite 20-24

Weitere Informationen:
Dr. med. Hugo Leodolter
Director Medical Affairs, Austria
hgldltrp-hlthcmAOP Orphan Pharmaceuticals GmbH
www.aop-health.com

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