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Limonaden und Diabetes: Ein unglückliches Paar!


Beverage consumption and mortality among adults with type 2 diabetes: Prospective cohort study      

Ma L, Hu Y, Alperet DJ, Liu G, Malik V, Manson JE, Rimm EB, Hu FB, Sun Q.

BMJ 2023; 381:e073406

 

Dietary sugar consumption and health: Umbrella review   

Huang Y, Chen Z, Chen B, Li J, Yuan X, Li J, Wang W, Dai T, Chen H, Wang Y, Wang R et al.

BMJ 2023; 381:e071609

 

Zuckerhältige Getränke wie Limonaden, Fruchtsaftgetränke, Sportgetränke und Energydrinks erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Mehrere Untersuchungen haben gezeigt, dass der Konsum von zuckerhältigen Getränken in den sogenannten westlichen Ländern zwar abnimmt, jedoch nach wie vor auf hohem Niveau ist (Huang Y; BMJ 2023; 381:e071609).

Beispielsweise ist in Österreich laut Verband der Getränkehersteller Österreichs der Absatz an Limonaden und Fruchtsaftgetränken im Jahre 2022 im Vergleich zum Vorjahr sogar erneut angestiegen. Daten des letzten Österreichischen Ernährungsberichtes aus dem Jahre 2017 zeigen auf, dass besonders junge Männer (19 bis unter 25-jährige) gerne zu Limonaden als Durstlöscher greifen. Sie konsumieren im Durchschnitt täglich rund 400 g davon (Rust P; Österreichischer Ernährungsbericht 2017).

Alles andere als „soft“

Zuckerhältige Getränke stellen eine der Hauptquellen für freien bzw. zugesetzten Zucker dar. In den letzten Jahren wurden viele wissenschaftliche Untersuchungen veröffentlicht, die von nachteiligen Effekten auf die menschliche Gesundheit durch den Konsum von zuckerhältigen Getränken berichten (Malik VS; Nat Rev Endocrinol 2022; 18:205).

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Tags: nutrition-news ernährung diabetes ernährungsempfehlung blutzuckeranstieg ernährungseisen kohortenstudie 

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