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Presseinformation AstraZeneca GmbH

14. November 2022

 

ASN, Kidney Week und AHA, Scientific Sessions: Neue Studiendaten zu Dapagliflozin zeigen signifikante Verbesserungen bei Patient:innen mit HF oder CKD

Hamburg, 10. November 2022. AstraZeneca präsentiert auf den diesjährigen Kongressen der American Society of Nephrology (ASN, Kidney Week) und der American Heart Association (AHA, Scientific Sessions) aktuelle Daten zum Natrium-Glucose-Cotransporter-2-Inhibitor (SGLT2i) Dapagliflozin (Forxiga®). Diese neuen Erkenntnisse betreffen sowohl das kardiovaskuläre als auch renale Wirkspektrum des SGLT-2i und haben wichtige Implikationen für Patient:innen und das Gesundheitssystem.1,2 Unter anderem wird eine neue präspezifizierte Analyse der PhaseIII-Studie DELIVER präsentiert.2 Diese zeigt auf, dass Dapagliflozin die Symptombelastung und die gesundheitsbezogene Lebensqualität von Patient:innen mit Herzinsuffizienz (HF) verbessern kann – und dies sowohl bei leicht reduzierter als auch erhaltener Ejektionsfraktion (EF).2 Außerdem ergaben Auswertungen der DAPA-CKD-Studie, dass die Dapagliflozin-Therapie die Rate der Krankenhauseinweisungen bei Patient:innen mit chronischer Nierenerkrankung (CKD) aller Ursachen reduzieren kann.

HF-Patient:innen mit leicht reduzierter oder erhaltener EF sind – neben einem höheren Risiko für Krankenhauseinweisungen und Mortalität – weiteren physiologischen Einschränkungen, einer reduzierten Lebensqualität und ihrer hohen symptomatische Belastung ausgesetzt.2 Die Verbesserung des gesamten Gesundheitszustandes stellt daher ein wesentliches Therapieziel dar.2 In einer präspezifizierten Analyse der Phase-III-Studie DELIVER wurde der Kansas City Cardiomyopathy Questionnaire (KCCQ) angewendet, um die gesundheitlichen Auswirkungen von Dapagliflozin mit Hinblick auf Symptombelastung, körperliche Einschränkungen und Lebensqualität zu untersuchen.2

Bei allen der genannten Parameter, die anhand des mittleren KCCQ erhoben wurden, führte Dapagliflozin – zusätzlich zur Standardbehandlung und im Vergleich zu Placebo – zu einer signifikanten Verbesserung: Bei der körperlichen Einschränkung (1,9 Punkte), der klinischen Krankheitsmanifestation (2,3 Punkte), beim Gesamtzustand (2,1 Punkte) und beim Gesamtsymptomwert (2,4 Punkte; alle p <0,001).2 Diese Vorteile wurden bereits nach einem Monat registriert und über die Dauer von acht Monaten hinweg aufrechterhalten.2 Nach acht Monaten erzielten außerdem mehr Patient:innen unter Dapagliflozin eine kleine, moderate oder große (5-, 10- bzw. 15-Punkte) Verbesserung des Gesundheitszustands in den bewerteten KCCQ-Bereichen.2 Der Nutzen von Dapagliflozin in Bezug auf kardiovaskuläre (CV) Todesfälle und eine Verschlechterung der HF bei Patient:innen mit leicht reduzierter oder erhaltener EF schien für Betroffenen, die bei Studienbeginn einen höheren Grad an symptomatischer Beeinträchtigung aufwiesen, besonders deutlich ausgeprägt zu sein.2 Das Verträglichkeitsprofil von Dapagliflozin entsprach dabei dem bewährten Sicherheitsprofil des Medikaments.2

Die Ergebnisse unterstützen die gemeinsamen HF-Leitlinien 2022 des American College of Cardiology, der American Heart Association und der Heart Failure Society of America, in denen ein breiterer Einsatz von SGLT-2i in der klinischen Praxis und ein früherer Beginn einer leitliniengerechten medikamentösen Therapie empfohlen wird.3 Darüber hinaus stehen sie im Einklang mit einer aktuellen Veröffentlichung, laut der eine frühzeitige und anhaltende Verringerung klinischer Ereignisse bei HF-Patient:innen mit leicht reduzierter oder erhaltener Ejektionsfraktion einen statistisch signifikanten Nutzen zeigt – und dies bereits binnen zwei Wochen nach Behandlungsbeginn.4

Studiendaten zeigen renalen Benefit von Dapagliflozin bei CKD-Patient:innen

Zusätzlich zum klinischen Nutzen von Dapagliflozin im Bereich kardiovaskulärer Erkrankungen, stellen aktuelle Präsentationen auf der Kidney Week der ASN auch den renalen Benefit des SGLT-2i heraus. Hier wurde eine aktuelle Analyse der DAPA-CKD-Studie vorgestellt, die Patient:innen mit chronischer Nierenerkrankung (CKD) berücksichtigte.5 Die Auswertung ergab, dass die Dapagliflozin-Therapie die Rate der Krankenhauseinweisungen aller Ursachen reduzierte – und dies unabhängig vom Vorliegen eines Typ-2-Diabetes (T2D).5 Diese Ergebnisse haben nicht nur Auswirkungen auf die Lebensqualität der Betroffenen, sondern auch auf das Gesundheitswesen.

Denn neben dem Einfluss, den die CKD auf Patientenebene nimmt, verursacht sie auch für die Gesundheitssysteme weltweit erhebliche Kosten – insbesondere, wenn die CKD zu terminaler Niereninsuffizienz fortschreitet oder die Entwicklung kardiorenaler Ereignisse begünstigt.1 INSIDE-CKD schätzte daher das Einsparpotenzial, das Dapagliflozin im Rahmen der medizinischen Versorgung einnehmen könnte.1 Die Analyse von 23 Ländern mit über 100.000 Patient:innen ergab, dass bei einer AddOn-Therapie mit Dapagliflozin vs. Standardbehandlung alleine über einen Zeitraum von drei Jahren Kosten in Höhe von 205 Mio. USD eingespart werden konnten.1 Dies entspricht einer Kostensenkung in Höhe von 33 %.1

Dieses Einsparpotenzial verwundert nicht, denn weltweit sind mehr als 850 Millionen Menschen von CKD betroffen – Tendenz steigend.6 Allerdings bleibt die Erkrankung häufig unerkannt.7 Daher untersuchte die internationale Studie REVEAL-CKD die Rate an CKD-Diagnosen in USA, Italien, Deutschland, Japan und Frankreich. Die Analyse ergab dabei beachtlich hohe Unterdiagnoseraten von 61,6 % bis 95,5 % für Patient:innen mit manifester CKD im dritten Stadium (entsprechend einer geschätzten glomerulären Filtrationsrate (eGFR) von ≥ 30 und < 60 ml/min/1,73 m2).8 Erfreulich war jedoch, dass – sobald die Diagnose gestellt wurde – die Patient:innen von den entsprechenden Monitoring- sowie Managementstrategien profitieren.8 Der positive Einfluss der frühzeitigen Diagnosestellung auf den Erhalt der Nierenfunktion ließ sich dabei an der jährlichen Abnahme der eGFR ablesen, die anhand der US-Datenbank TriNetX erhoben wurden.9 Bei den berücksichtigten 27.000 Patient:innen bezifferte sich der Abfall der eGFR vor CKD-Diagnose auf -4,12 (95 % Konfidenzintervall [KI]: -4,23; -4,02). In den zwei Jahren post-Diagnose lag dieser mit nur -0,30 [95 %-KI: -0,44; -0,14] wesentlich geringer.9

Referenzen

1. McEwan, et al. Translating the Findings of DAPA-CKD to Reductions in Healthcare Resource Utilization from a Global Perspective. Präsentiert auf: American Society of Nephrology (ASN) Kidney Week 2022, 3-6 November 2022, Orlando, Florida, USA.
2. Kosiborod MN, et al. The effects of dapagliflozin on symptoms, function and quality of life in patients with heart failure and mildly reduced or preserved ejection fraction: results from the DELIVER Trial. Präsentiert auf: American Heart Association (AHA) Scientific Sessions 2022, 5-7 November 2022, Chicago, Illinois, USA.
3. Heidenreich PA, et al. 2022 AHA/ACC/HFSA Guideline for the Management of Heart Failure: A Report of the American College of Cardiology/American Heart Association Joint Committee on Clinical Practice Guidelines. Circulation. 2022;145:e895-e1032.
4. Vaduganathan M, et al. Time to Clinical Benefit of Dapagliflozin in Patients With Heart Failure With Mildly Reduced or Preserved Ejection Fraction: A Prespecified Secondary Analysis of the DELIVER Randomized Clinical Trial. JAMA Cardiol. 2022; 2380-6583.
5. Schechter M, et al. Dapagliflozin effect on hospital admissions in patients with chronic kidney disease: A post hoc analysis of the DAPA-CKD trial. Präsentiert auf: American Society of Nephrology (ASN) Kidney Week 2022, 3-6 November 2022, Orlando, Florida, USA.
6. Jager KJ, et al. A single number for advocacy and communication-worldwide more than 850 million individuals have kidney diseases. Nephrol Dial Transplant. 2019;34(11):1803-1805.
7. Bikbov B, et al. Global, regional, and national burden of chronic kidney disease, 1990-2017: a systematic analysis for the Global Burden of Disease Study 2017. Lancet. 2020;395(10225):709-733.
8. Tangri N, et al. REVEAL-CKD: Management and Monitoring of Patients with CKD Stage 3 in France, Germany, Italy, Japan, and the USA. Präsentiert auf: American Society of Nephrology (ASN) Kidney Week 2022, 3-6 November 2022, Orlando, Florida, USA.
9. Tangri N, et al. REVEAL CKD: Estimated Glomerular Filtration Rate (eGFR) Decline Before and After a CKD Diagnosis Among Patients with CKD Stage 3. Präsentiert auf: American Society of Nephrology (ASN) Kidney Week 2022, 3-6 November 2022, Orlando, Florida, USA.
10. National Kidney Foundation [Internet]. Kidney Disease: Causes; 2015 [zitiert: 05. Nov 2022]. Aufrufbar unter: https://www.kidney.org/atoz/content/kidneydiscauses.
11. Centers for Disease Control and Prevention (CDC) [Internet]. Chronic kidney disease in the United States; 2019 [zitiert: 11. Okt 2022]. Aufrufbar unter: https://www.cdc.gov/kidneydisease/publications-resources/2019-national-facts.html.
12. Briasoulis A, et al. Chronic kidney disease as a coronary artery disease risk equivalent. Curr Cardiol Rep. 2013;15(3):340.
13. Heerspink HJL, et al. Dapagliflozin in patients with chronic kidney disease. N Engl J Med. 2020;383(15):1436-1446.
14. Cleveland Clinic [Internet]. Heart Failure; [zitiert 2022 Okt 06] Aufrufbar unter: https://my.clevelandclinic.org/health/diseases/17069-heart-failure-understanding-heart-failure.
15. Mozaffarian D, et al. Heart disease and stroke statistics-2016 update. Circulation. 2016;133(4):e38-360.
16. Vos T, et al. Global, regional, and national incidence, prevalence, and years lived with disability for 328 diseases and injuries for 195 countries, 1990-2016: A systematic analysis for the Global Burden of Disease Study 2016. Lancet 2017; 390(10100):1211-59.
17. Azad N, et al. Management of chronic heart failure in the older population. J Geriatr Cardiol. 2014;11(4):329-37.
18. Dunlay SM, et al. Epidemiology of heart failure with preserved ejection fraction. Nat Rev Cardiol. 2017;14(10):591-602.
19. Solomon SD, et al. Dapagliflozin in heart failure with preserved and mildly reduced ejection fraction: rationale and design of the DELIVER trial. Eur J Heart Fail. 2021;23(7):1217-25.
20. McMurray JJV, et al. Dapagliflozin in patients with heart failure and reduced ejection fraction. N Engl J Med 2019; 381(21):1995-2008.
21. Wiviott SD, et al. für die DECLARE-TIMI 58 Investigators. Dapagliflozin and cardiovascular outcomes in type-2 diabetes [Artikel und supplemental]. N Engl J Med 2019; 380(4):347-57.
22. National Institute of Diabetes and Digestive and Kidney Diseases (NIDDK) [Internet]. Heart Disease & Kidney Disease, 2016; [zitiert: 11. Okt 2022]. Aufrufbar unter: https://www.niddk.nih.gov/health-information/kidney-disease/heart-disease.
23. Clinicaltrials.gov [Internet]. Dapagliflozin Effects on Cardiovascular Events in Patients With an Acute Heart Attack (DAPA-MI); [zitiert: 11. Okt 2022]. Aufrufbar unter: https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT04564742.
24. Mayo Clinic [Internet]. Heart failure, 2020; [zitiert: 11. Okt 2022]. Aufrufbar unter: https://www.mayoclinic.org/diseases-conditions/heart-failure/symptoms-causes/syc-20373142.
25. Centers for Disease Control and Prevention (CDC) [Internet]. A snapshot: Diabetes in the United States, 2020; [zitiert: 11. Okt 2022]. Aufrufbar unter: https://www.cdc.gov/diabetes/library/socialmedia/infographics/diabetes.html.

CKD
CKD ist eine ernste, fortschreitende Erkrankung, die durch eine verringerte Nierenfunktion definiert ist (erkennbar an einer verringerten eGFR oder an Markern für eine Nierenschädigung oder an beidem, für mindestens drei Monate).7 Die häufigsten Ursachen für CKD sind Diabetes, Bluthochdruck und Glomerulonephritis.10 CKD geht mit einer erheblichen Morbidität der Patient:innen und einem erhöhten Risiko für kardiovaskuläre (CV) Ereignisse wie Herzinsuffizienz (HF) und vorzeitigen Tod einher.11 Bei der schwersten Form, dem so genannten Nierenversagen, sind die Nierenschädigung und die Verschlechterung der Nierenfunktion so weit fortgeschritten, dass eine Dialyse oder Nierentransplantation erforderlich ist.11 Die Mehrheit der Patient:innen mit CKD stirbt an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bevor es zum Nierenversagen kommt.12

DAPA-CKD
DAPA-CKD war eine internationale, multizentrische, randomisierte, doppelt verblindete Phase-III-Studie mit 4 304 Patient:innen, in der die Wirksamkeit von Dapagliflozin 10 mg im Vergleich zu Placebo bei Patient:innen mit CKD im Stadium 2-4 und erhöhter Albuminausscheidung im Urin, mit und ohne T2D, untersucht wurde. Dapagliflozin wurde einmal täglich zusätzlich zur Standardbehandlung verabreicht. Der primäre zusammengesetzte Endpunkt war die Verschlechterung der Nierenfunktion oder das Sterberisiko (definiert als zusammengesetzte Abnahme der eGFR um mehr als 50 %, Beginn eines Nierenversagens oder Tod aufgrund von Herz-Kreislauf- oder Nierenerkrankungen). Zu den sekundären Endpunkten gehörten die Zeit bis zum ersten Auftreten des Nierenkomposits (anhaltende Abnahme der eGFR um ≥50 %, Tod durch Nieren- oder Nierenversagen), das Kompositum aus Tod durch Herz-Kreislauf-Erkrankung oder Krankenhausaufenthalt wegen HF (hHF) und Tod aus jeglicher Ursache. Die Studie wurde in 21 Ländern durchgeführt. Ausführliche Ergebnisse der Studie wurden in der Zeitschrift The New England Journal of Medicine veröffentlicht.13

HF
HF ist eine chronische, langfristige Erkrankung, die sich mit der Zeit verschlimmert.14 Sie betrifft weltweit fast 64 Millionen Menschen mit steigender Prävalenz und ist mit erheblicher Morbidität und Mortalität verbunden.15,16 Chronische HF ist die häufigste Ursache für Krankenhausaufenthalte bei Menschen über 65 Jahren und stellt eine erhebliche klinische und wirtschaftliche Belastung dar.17 Es gibt verschiedene Arten von HF, die häufig durch die LVEF definiert werden, einem Maß für den Prozentsatz des Blutes, das vom Herzen bei jeder Kontraktion ausgeworfen wird: HF mit reduzierter EF (HFrEF) (LVEF kleiner als oder gleich 40 %), HF mit leicht reduzierter EF (HFmrEF) (LVEF 41-49 %) und HF mit erhaltener EF (HFpEF) (LVEF größer als oder gleich 50 %).3 Etwa die Hälfte aller HF-Patienten hat HFmrEF oder HFpEF, wobei nur wenige therapeutische Optionen zur Verfügung stehen.3,18

DELIVER
DELIVER war eine internationale, randomisierte, doppelblinde Phase-III-Studie zur Bewertung der Wirksamkeit von Dapagliflozin im Vergleich zu Placebo bei der Behandlung von HF-Patienten mit einer LVEF von mehr als 40 % mit oder ohne Typ-2-Diabetes (T2D).19 Dapagliflozin wurde einmal täglich zusätzlich zur Hintergrundtherapie verabreicht (regionale Standardtherapie für alle Komorbiditäten, einschließlich Diabetes und Bluthochdruck, mit Ausnahme der gleichzeitigen Anwendung eines SGLT2-Hemmers).19 DELIVER ist die bisher größte klinische Studie bei HF-Patienten mit einer LVEF von über 40 %, an der 6.263 Patienten teilnahmen.19

Der primäre Endpunkt war die Zeit bis zum ersten Auftreten eines kardiovaskulären Todes, einer Krankenhauseinweisung wegen HF oder eines dringenden HF-Besuchs.19 Der sekundäre Endpunkt umfasst die Gesamtzahl der HF-Ereignisse und des kardiovaskulären Todes, die Zeit bis zum Auftreten des kardiovaskulären Todes und die Zeit bis zum Auftreten des Todes aus jeglicher Ursache.19 Darüber hinaus war der KCCQ-Gesamtsymptomwert ein vorab festgelegter sekundärer Endpunkt, ebenso wie die körperlichen Einschränkungen, die klinische Zusammenfassung und die Gesamtzusammenfassung, die bei der Randomisierung sowie nach 1, 4 und 8 Monaten bewertet wurden.2

Forxiga®
Dapagliflozin (Forxiga®) ist der erste einmal täglich oral zu verabreichende SGLT2-Hemmer seiner Klasse. Die Forschung hat gezeigt, dass Dapagliflozin kardiorenalen Erkrankungen vorbeugt und sie hinauszögert und gleichzeitig die Organe schützt - wichtige Erkenntnisse angesichts der zugrunde liegenden Zusammenhänge zwischen Herz, Nieren und Bauchspeicheldrüse.13,20,21 Die Schädigung eines dieser Organe kann zum Versagen der anderen Organe führen und zu den weltweit führenden Todesursachen beitragen, darunter T2D, HF und chronische Nierenerkrankungen (CKD).7,16,22-25

Dapagliflozin ist für Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren zur Behandlung von unzureichend kontrolliertem T2D mellitus als Ergänzung zu Diät und Bewegung zugelassen. Dapagliflozin ist auch für die Behandlung von HFrEF und die Behandlung von CKD zugelassen, basierend auf den Ergebnissen der Phase-III-Studien DAPA-HF und DAPA-CKD.

DapaCare ist ein robustes Programm klinischer Studien zur Bewertung des potenziellen Nutzens von Dapagliflozin für den Herz-Kreislauf-, Nieren- und Organschutz. Es umfasst mehr als 35 abgeschlossene und laufende Phase-IIb/III-Studien mit mehr als 35.000 Patient:innen sowie mehr als 2,5 Millionen Patientenjahre an Erfahrung. Dapagliflozin wird derzeit bei Patient:innen ohne T2D nach einem akuten Myokardinfarkt oder Herzinfarkt in der Phase-III-Studie DAPA-MI getestet - einer ersten randomisierten kontrollierten Studie ihrer Art, die auf einem Register basiert.

AstraZeneca in CVRM
Der Bereich Herz-Kreislauf-, Nieren- und Stoffwechselerkrankungen (CVRM), der zu BioPharmaceuticals gehört, bildet einen der wichtigsten Krankheitsbereiche von AstraZeneca und ist ein wichtiger Wachstumsmotor für das Unternehmen. Indem AstraZeneca der Wissenschaft folgt, um die zugrundeliegenden Zusammenhänge zwischen Herz, Nieren und Bauchspeicheldrüse besser zu verstehen, investiert das Unternehmen in ein Portfolio von Arzneimitteln zum Schutz der Organe und zur Verbesserung der Behandlungsergebnisse durch Verlangsamung des Krankheitsverlaufs, Verringerung der Risiken und Bekämpfung von Komorbiditäten. Das Ziel des Unternehmens ist es, den natürlichen Verlauf von CVRM-Erkrankungen zu modifizieren oder aufzuhalten und potenziell Organe zu regenerieren und ihre Funktion wiederherzustellen, indem es weiterhin bahnbrechende wissenschaftliche Erkenntnisse liefert, die die Behandlungsmethoden und die CV-Gesundheit von Millionen von Patient:innen weltweit verbessern.

AstraZeneca
AstraZeneca (LSE/STO/Nasdaq: AZN) ist ein globales, wissenschaftsorientiertes biopharmazeutisches Unternehmen, das sich auf die Entdeckung, Entwicklung und Vermarktung von verschreibungspflichtigen Medikamenten in den Bereichen Onkologie, seltene Krankheiten und Biopharmazeutika, einschließlich Herz-Kreislauf, Nieren und Stoffwechsel sowie Atemwege und Immunologie, konzentriert. AstraZeneca hat seinen Sitz in Cambridge, Großbritannien, und ist in über 100 Ländern tätig. Die innovativen Arzneimittel des Unternehmens werden von Millionen von Patient:innen weltweit eingesetzt. Bitte besuchen Sie astrazeneca.com und folgen Sie dem Unternehmen.

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